Mit der Fertigstellung der Wasserversorgungsleitung in der Forstseesiedlung konnte das wohl größte Infrastrukturprojekt der Gemeinde Techelsberg am Wörther See somit nach einer Bauzeit von ca. 15 Jahren vollständig abgeschlossen werden.
Somit verfügen die Haushalte aller 17 Ortschaften der Gemeinde Techelsberg am Wörther See, mit Ausnahme weniger dezentraler Objekte, über eine öffentliche Wasserversorgung und Abwasserentsorgung.
Die in einigen Ortschaften oftmals vakante Wasserknappheit gehört nunmehr endgültig der Vergangenheit an.
Insgesamt wurden in etwa jeweils 61 Kilometer Wasser- und Kanalleitungen verlegt, sechs Wasserhochbehälter, die Brunnenanlage Glanboden sowie zahlreiche Pumpstationen errichtet.
Die Hochbehälter ermöglichen die Verteilung des Wassers auf die einzelnen Ortschaften und decken speziell im Sommer den durch den Tourismus anfallenden Spitzenbedarf ab. Insgesamt werden rund 130.000 Kubikmeter Wasser alljährlich an die Haushalte geliefert.
Die Wassergewinnung erfolgt einerseits aus der gemeindeeigenen Brunnenanlage Glanboden und andererseits über den Damnigbrunnen in Pörtschach, an dem die Gemeinde mit einem Drittel beteiligt ist. Ferner wird über die bestehende Verbindungsleitung im Bereich der Bundesstraße eine bestimmte Wassermenge aus der Gemeinde Velden bezogen. In Summe hat unsere Gemeinde einen gesicherten Wasserkonsens von 15,6 sec/litern, der auch den zukünftigen Bedarf abdeckt.
Das Investitionsvolumen für die Wasserversorgungsanlage belief sich auf ca. € 16.300.000,-- und jenes der Kanalisationsanlage auf ca. € 12.800.000,--. Insgesamt wurden somit rund 29,1 Millionen Euro in die Infrastruktur investiert. Im Zuge der Bauarbeiten war es natürlich auch erforderlich, dass die in Mitleidenschaft gezogenen Straßen und Wege neu asphaltiert wurden. Da die Asphaltierungsarbeiten jedoch nicht gänzlich von Bund- und Land gefördert werden, mussten hiefür nochmals 1,2 Millionen Euro von der Gemeinde selbst aufgebracht werden.
Dass sich diese gewaltigen Investitionen durchaus rechnen, zeigt der vermehrt zu verzeichnende Bauboom und die eingetretene Wertsteigerung der Grundstücke. Darüber hinaus ist für die Zukunft das Entwicklungspotential der Gemeinde Techelsberg am Wörther See gesichert. Zum Beispiel wäre die Errichtung der mit Wohnbauförderungsmitteln geförderten Wohnanlage in St. Martin a.T. ohne öffentliche Wasserleitung und Abwasserentsorgung nicht möglich gewesen.
Die Gemeindevertretung bedankt sich bei allen Grundeigentümern und der Gemeindebevölkerung für das im Zuge der Bauarbeiten entgegengebrachte Verständnis und Entgegenkommen. Durch die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit den für die Bauausführung zuständigen Firmen und Projektanten konnte dieses Großprojekt ohne Verzögerungen wirtschaftlich und technisch sinnvoll umgesetzt werden.
Dörfer bilden den Mittelpunkt einer jeden Gesellschaft und bestimmen sehr stark die Identität der Menschen. Welche Auswirkungen verschiedene Handlungen in den unterschiedlichen Lebens-, Arbeits- und Umweltbereichen haben, wird im Dorf spürbar. Um den Charakter und die Besonderheiten des Dorfes zu erhalten und zu fördern, wurde seitens des Landes Kärnten die Initiative „Novicus – unser Dorf“ ins Leben gerufen. Gefördert werden Projekte im Rahmen von ehrenamtlichen Tätigkeiten für eine lebenswerte Heimat. Projekte, die sich etwa die Verschönung des Heimatdorfes oder die Steigerung der Lebensqualität im Dorf zum Ziel gesetzt haben wie etwa: Sanierung von Dorfplätzen, Dorfbrunnen, Bildstock- und Wegkreuzsanierungen, etc. Aber auch naturnahe Projekte wie Biotopgestaltungen, Nisthilfen, Insektenhotels, etc. sind förderwürdig.
Ab sofort können Projekte beim Amt der Kärntner Landesregierung eingereicht werden. Die Einreichfrist endet am 31.10.2010.
Für Detailauskünfte liegen im Gemeindeamt Broschüren auf oder können Sie sich auch im Internet unter www.novicus.at informieren.
Lesen auch Sie gerne?
Bei uns Im WertstoffSammelZentrum werden jährlich unzählige interessante Bücher (Sachbücher, Romane, Fachliteratur) abgegeben.
Wir sind der Meinung, dass es schade ist, Literatur mit dem Altpapier zu entsorgen.
Von 16. Juli bis 10.September 2010 veranstalten wir für sie
jeden Freitag von 14 – 17 Uhr (bei Schönwetter)
einen Bücherflohmarkt
Preis pro Buch: € 1,-- gewidmet für Umweltprojekte in unseren Schulen.
Betreut wird der Bücherbasar von unseren Ferialpraktikanten. Nähere Auskünfte erhalten Sie gerne unter der Telefonnummer 82596.
Seit 1. April 2010 gelten die neuen Förderrichtlinien des Landes für den Neubau und die Althaussanierung. Für zukünftige Bauherren ist es wichtig, die neuen Fördermöglichkeiten optimal auszunützen.
Althaussanierung
Die neue Althaussanierung zielt darauf ab, dass Gebäude wärmetechnisch sehr gut saniert werden. Es gelten strengere Regeln, hinsichtlich der Qualität der Bauteile. Die höchsten Förderungen gibt es für Gebäude im historischen Siedlungskern (+20%, bezogen auf den normalen Fördersatz). Die umfassende energetische Sanierung im Ortskern bringt bestenfalls 60% an Förderung und umfasst drei Maßnahmen (Fenstertausch, Vollwärmeschutz, Dämmung von Decken oder Heizungstausch). Bei Erreichen eines entsprechend guten Heizwärmebedarfes kann man € 48.000,-, bei Passivhausstandard sogar € 60.000,- an Kosten veranschlagen. Sonst bleibt es bei den € 36.000,- an Kosten, die man alle fünf Jahre einbringen kann. Gefördert wird auch der Heizungstausch, nur Ölheizungen fallen aus der neuen Förderung. Dafür wird eine Förderung für Photovoltaikanlagen angeboten. Wichtig ist auch, dass zukünftig keine reinen Materialrechnungen gefördert werden. Die Kosten der Energieberatung werden in der Höhe von € 350,- refundiert.
Neubau
Auch die neue Förderung für den Neubau zielt darauf ab, dass Gebäude zukünftig wärmetechnisch sehr gut gebaut werden. Die Basisförderung beträgt zwischen € 400,- und € 625,- pro förderbaren Quadratmeter und richtet sich nach dem Heizwärmebedarf bezogen auf die Geometrie des Hauses. Gebäude mit einem Heizwärmebedarf von über 45 kWh/(m².a) sind nicht förderfähig. Zur Basisförderung gibt es Zusatzförderbeträge für spezielle Maßnahmen (z.B. Historisches Siedlungszentrum € 5.000,-, Niedertemperaturheizung € 1.000,-, Jungfamilie € 7.500,- usw.). Die Einkommensgrenzen haben sich nicht verändert und auch die förderbare Fläche pro Familienmitglied ist gleich geblieben. Die gewünschte Größe des Hauses beträgt max. 130m². Baut man größer, gibt es Abzüge.
Förderungen optimal ausnutzen
Ein Energieberater oder Fachmann kann ein Bauprojekt im Rahmen der Energieausweiserstellung fördertechnisch optimieren. Mit seiner Hilfe ist es möglich, eventuell auch andere Förderungen (Heizungsdirektförderung, ev. Bundesförderung bei teilweiser gewerblicher Nutzung) in Anspruch zu nehmen. Deshalb sollte eine der ersten Maßnahmen sein, sich von einem Energieberater oder einem Fachmann beraten zu lassen.
Wir möchten Sie jetzt im Frühling nochmals darauf hinweisen, dass Großanlieferungen wie Traktorfuhren, beladene Lieferwagen und Anhänger ab 2 m³, ausschließlich gegen Voranmeldung entgegengenommen werden.
Die Anmeldung muss mindestens einen Tag vor der Entsorgung erfolgen!
Sie bekommen dann einen Termin zugeteilt, der in der Regel außerhalb der Öffnungszeiten liegt.
So können Sie dann in Ruhe abladen, genau sortieren und haben auch keine Platzprobleme am Gelände.
Großanlieferungen ohne Anmeldung werden ausnahmslos nicht übernommen!
Weiters wollen wir Sie über die längeren Öffnungszeiten informieren. Das Wertstoffsammelzentrum in Moosburg hat nunmehr von April bis Oktober jeden Mittwoch von 09.00 bis 12.00 Uhr, Donnerstag von 14.00 bis 17.00 Uhr und Freitag von 14.00 bis 18.00 Uhr sowie jeden 1. Samstag im Monat von 09.00 bis 12.00 Uhr geöffnet.
Nähere Auskünfte erhalten Sie unter 04272/82596 oder www.wsz-moosburg.at.
Frau Karin Gaggl und Frau Verena Bacher aus Feldkirchen bieten für interessierte Kinder und Erwachsene Waldführungen an. Im Zuge dieser Waldführungen soll der Alltag für kurze Zeit verlassen und durch forschen, entdecken, sammeln und staunen ein interessanter Vormittag gestaltet werden. Ebenfalls wird die Motorik in speziellen Übungen trainiert und mit allen Sinnen versucht, den Wald für sich zu entdecken, wobei auch kreative, gestalterische Elemente nicht zu kurz kommen.
Diese Führungen werden am 13. Juli 2010 sowie am 10. August 2010 jeweils von 09.00 bis 12.00 Uhr mit Treffpunkt bei der Hubertuskapelle in Arndorf angeboten.
Als Unkostenbeitrag werden bei Erwachsenen € 3,-- und bei Kindern € 2,-- eingehoben.
Wenn Interesse besteht, melden Sie sich bitte direkt bei Frau Gaggl unter der Telefonnummer 0660/4620608.
Zur Beratung der Gemeinde in Angelegenheiten des Fremdenverkehrs ist ein sogenanntes Fremdenverkehrskomitee einzurichten. Nachdem die Funktionsperiode des bisherigen Komitees abgelaufen ist, waren Neuwahlen durchzuführen. Anlässlich des am 12. März 2010 stattgefundenen Fremdenverkehrstages wurden nachstehende Mitglieder in das neue Komitee gewählt:
- Vorsitzender: Herr Peter Lepuschitz vom Hotel-Restaurant Thadeushof
- 1. Stellvertreterin: Frau Bernadette Ulbing-Gröblacher vom Gasthof-Restaurant Ulbing
- 2. Stellvertreterin: Frau Waltraud Kopeinig vom Cafe-Shop TrauDi und Traudi Night
Mitglieder: Herr Dir. Christian Hermann vom Ferienhotel Wörthersee und Herr Spiess Eduard aus dem Bereich Versicherungswesen.
Wir gratulieren zur Wahl und wünschen dem neuen Komitee viel Erfolg.
Die Bundesanstalt Statistik Österreich erstellt im öffentlichen Auftrag Statistiken, die ein umfassendes Bild der österreichischen Gesellschaft zeichnen. Im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz wird derzeit die Erhebung SILC (Statistics on Income and Living Conditions/Statistik über Einkommen und Lebensbedingungen) durchgeführt. Diese Statistik ist eine Grundlage für viele sozialpolitische Entscheidungen.
Nach einem reinen Zufallsprinzip werden dafür aus dem Zentralen Melderegister jedes Jahr Haushalte in ganz Österreich ausgewählt. Auch Haushalte der Gemeinde Techelsberg am Wörther See sind dabei!
Die ausgewählten Haushalte werden durch einen Ankündigungsbrief informiert und ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin der Bundesanstalt Statistik Österreich wird bis Ende Juli 2010 mit den Haushalten Kontakt aufnehmen, um einen Termin für die Befragung zu vereinbaren. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Bundesanstalt Statistik Österreich können sich entsprechend ausweisen. Haushalte, die schon einmal für SILC befragt wurden, können auch telefonisch Auskunft geben.
Als Dankeschön erhalten die befragten Haushalte einen Einkaufsgutschein über 15,- Euro.
Die persönlichen Angaben unterliegen der absoluten statistischen Geheimhaltung und dem Datenschutz gemäß dem Bundesstatistikgesetz 2000 §§17-18. Die Bundesanstalt Statistik Österreich garantiert, dass die erhobenen Daten nur für statistische Zwecke verwendet und persönliche Daten an keine andere Stelle weitergegeben werden.
Im Voraus herzlichen Dank für Ihre Mitarbeit!
Weitere Informationen zu SILC erhalten Sie unter folgenden Kontaktadressen:
Bundesanstalt Statistik Österreich
Guglgasse 13
1110 Wien
Tel.: 01 711 28 Dw 8338 (Mo-Fr 8:00-17:00 Uhr)
E-Mail: silc@statistik.gv.at
Internet: www.statistik.at