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9212 Techelsberg am Wörther See    St. Martin a.T. 32    Tel: +43 4272/6211    Fax: +43 4272/621120    E-Mail: techelsberg@ktn.gde.at
 
 

Eheschließungen

 

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Vorraussetzungen:

 

Zur Anmeldung einer Eheschließung sind folgende Unterlagen erforderlich:

  • Abschrift aus dem Geburtenbuch (nicht älter als sechs Monate), bei im Ausland Geborenen Geburtsurkunde, Abstammungsurkunde o.ä.
  • Staatsbürgerschaftsnachweis (bei Ausländern Reisepass)
  • Heiratsurkunde aller Vorehen
  • Sterbeurkunde bzw. Todeserklärung des früheren Ehegatten Ehescheidungs- Eheaufhebungs- und Nichtigkeitsurteile (-beschlüsse) mit Rechtskraftklausel
  • Nachweise über die Berechtigung zur Führung akademischer Grade, akademischer Berufsbezeichnungen und Standesbezeichnungen
  • Geburtsurkunden der gemeinsamen vorehelichen Kinder


Bei Ausländern zusätzlich:

  • Ehefähigkeitszeugnis und
  • Ledigkeitsbescheinigung des zuständigen Heimat-Standesamtes (Botschaft, Konsulat)

 

 

 

Für die Ausstellung einer Abschrift aus dem Ehebuch ist das Standesamt der Eheschließung zuständig.

 

     

Zum Online Formular:  Ehebuch – Abschrift – Antrag auf Ausstellung

 

 

 

Bräuche

 

Polterabend
Dieser Brauch ist älter als die christliche Hochzeitszeremonie. Der Lärm der zerbrechenden Töpfe, Teller, Kannen und Pfannen vertreibt böse Geister. Glas ist das Symbol für Glück, das in der Ehe heil bleiben soll, deshalb darf kein Glas zerworfen werden.


Junggesellen-Abschied
Dieser wird normalerweise vor dem Polterabend in einer ausgelassenen Runde gefeiert. Mittlerweile gibt es auch Frauenrunden, die den Abschied gebührend feiern.


Brautschleier
Gilt als Sinnbild für Jungfraulichkeit und wird um Mitternacht abgenommen. Früher zerriss man den Schleier und warf die Teile in die Menge. Je größer das gefangene Schleierstück war, umso größer die Chance noch im gleichen Jahr zu heiraten.


Brautstrauß werfen
Nach der Trauung, meist vor dem Kirchenportal, wirft die Braut den Strauß in die Menge. Jede unverheiratete Frau versucht ihn zu fangen. Wem es gelingt, wird die nächste Braut sein.


Strumpfbandwerfen
Der Bräutigam nimmt der Braut das Strumpfband ab und die Junggesellen, die hinter dem Bräutigam stehen, versuchen das Strumpfband zu fangen. Der Glückliche darf mit derjenigen, die den Brautstrauß gefangen hat, tanzen.


Reiswerfen
Beim Verlassen der Kirche werden Reiskörner, als Symbol der Fruchtbarkeit, auf das Brautpaar geworfen.


Braut entführen
Ein Freund des Bräutigams entführt die Braut ins nächste Gasthaus. Der Bräutigam muss seine Braut auslösen, indem er einige Runden bezahlt.


Hochzeitstorte
Sie soll aus viel Zucker und Marzipan bestehen, da dies ebenfalls ein Symbol der Fruchtbarkeit ist.


Vor der Haustüre
Die Frau soll nach der Hochzeit vor dem Mann ins Haus treten und dreimal sprechen: "Ich bin der Wolf und du das Schaf" oder als erste den Fuß über die Schwelle setzen. So bekommt sie die Oberhand in der Ehe. Bekommt ein Brautpaar ein Messer geschenkt, bedeutet das, dass die Liebe zerschnitten wird. Dreht sich die Braut oder der Bräutigam nach der Trauung im Hochzeitszug um, werden sie sich einen anderen Partner suchen.

Ihre Ansprechspersonen im Gemeindeamt: